PINK NOISE GIRLS ROCK CAMP 2019

Electronic Edition: Herstory by chra am Beispiel female:pressure

21 Jahre female:pressure “There are not enough women to book“ steht auf dem Flyer der Auftaktveranstaltung zum RRRIOT Festival in Wien. Zur Eröffnung des Festivals wird gemeinsam mit der Konzertreihe BLISS auch das 21. Jubiläum von FEMALE:PRESSURE gefeiert – und eine treffendere Klammer könnte es gar nicht geben. Es ist bereits die nächste Generation an Queer-Feminist*innen am Start und FEMALE:PRESSURE hat immer noch einen wichtigen Einfluss auf und für die Protagonist*innen der elektronischen Musikszene. Text: chra für mica Austria” https://www.musicaustria.at/there-are-not-enough-women-to-book-21-jahre-femalepressure/

dazu passend ein Malmoe Interview mit Protagonist*innen dreier feministischer und aktivistischer Generationen: chra, Rosa Roz Danner und Therese Kaiser aka Therese Terror http://work.malmoe.at/preview/artikel/erlebnispark/3411 

Selbstermächtigung, Labels: Dann machen wir uns es am besten selber Text chra f mica 2015 “Wir sind hier und irgendwie queer dabei sind wir hier erst beim f-Wort (auf das sich gerade auch viele Musikerinnen im female:pressure-Netzwerk nicht einigen können und wollen – f für feministisch) – queer kommt da noch gar nicht vor, schon gar nicht als politisch aktivistischer Begriff. Wiener Labels wie unrecords, ~temp, Fettkakao und comfortzone versuchen, sich einen musikalischen, künstlerischen, theoretischen und medialen Raum zu erspielen und bespielen, wo es in der Genderdebatte um Infragestellung gängiger Geschlechterbilder (männlich/weiblich) geht, nicht auf die Quote zu schauen, sondern der Frage nachzugehen, inwieweit das anerzogene Verhalten und die allgegenwärtige heterosexistisch geprägte Kultur überwunden werden können, und da sprechen wir weniger von Toleranz als vielmehr von Akzeptanz und Respekt.” https://www.musicaustria.at/dann-machen-wir-es-uns-am-besten-selber-wiener-indielabels-mit-queer-feministischem-anspruch/ 
No more Bullshit “Hast du deine Tage, oder warum zickst du so herum?” Alltägliche Erfahrungen wie diese waren von Mai bis Juni Thema bei unserer Workshopreihe “No More Bullshit – Girls Edition”. Ziel war es, junge Frauen und Mädchen für Sexismus in ihrem Alltag zu sensibilisieren und zur Selbstbehauptung zu aktivieren. Gemeinsam entwickelten die Teilnehmerinnen konkrete Argumentationen und erweiterten ihr Repertoire an Reaktionen auf „Bullshit-Sprüche“. Die Konter-Strategien bereiteten sie schließlich in Chatbots auf – diese sind auch jetzt noch jederzeit abrufbar. https://sorority.at/no-more-bullshit-girls-edition/?fbclid=IwAR1agxAK323A_YcxUIMuu-UG-0G76gMMtZmCRlC7pkqBalbtUdb0J67ZbYE

Radiosendung Female Pressure Radio (Orange 94.0, Fro) Gestaltung: Rosa Roz Danner und Anna Steiden https://cba.fro.at/series/femalepressure-radio

Back in the Days: Interview mit den Top Ten DJs Hamburg,  Juli 1999 “Wir legen auf, daß die Schwarte kracht. Sonst ist da nichts Besonderes. Außer vielleicht: Wir sind ziemlich seltene Vögel.” Konspiratives Gelächter von neun Frauen, alle zwischen 20 und 35 und in Sport-Outfits. Breite Skaterhose, T-Shirt, Kurzhaarfrisur. Anne Phillipi, Donna Neda und Donna Maya (zusammen: “Die Patinnen”), die Sugar Chickens, Barbara Hallama und Luka Skywalker gehören zur seltenen Spezies “weiblicher Diskjockey”. Und sie gehören – so etwas gibt es sonst nirgendwo in Deutschland – zum Hamburger DJ Kollektiv “Top Ten”.                                                                                                                                                  Damals schon die Frage: DJ? DJane? SheJay etc ….  https://www.welt.de/print-welt/article576863/Unbarmherzig-sein-und-schreien-koennen.html

female:pressure blog https://femalepressure.wordpress.com

VISIBILITY A growing collection of women in their electronic music studios, on DJ decks or in media art production by AGF Poemproducer https://medium.com/@poemproducer/some-things-just-must-be-said-simple-and-clear-there-is-a-lot-of-women-in-electronic-digital-d252f67a5b03

Monika Enterprise  https://www.monika-enterprise.de
DIN A Testbild, Mania D, Einstürzende Neubauten und Malaria! – alles Namen maßgeblicher Bandprojekte, an denen Gudrun Gut beteiligt war. Dazu ist sie seit Jahren als DJ, Moderatorin, Produzentin und Labelbetreiberin aktiv. Angenehmerweise ist sie dabei immer unbequem geblieben und ihre Kunst hat auch nie an politischer Aussagekraft verloren. Nun hat sie unter eigenem Namen eine Platte abgeliefert, die ihresgleichen sucht. Auf »Moment« präsentiert sie ihr vielseitiges Können im Bereich experimenteller, elektronischer Musik von verschrobenen Beats über regelrecht hypnotisierende Tracks bis hin zum clubtauglichen Format. Genau dahin passt auch die Solidaritätsbekundung mit den Frauen Saudi-Arabiens »Baby, I Can Drive My Car«, dessen klaustrophobisches »es ist so eng hier« gleich darauf von einer Coverversion von Bowies »Boys Keep Swinging« kontrastiert wird.” https://skug.at/gudrun-gut-moment

Ist Musik politisch? MARLENE ENGEL: Musik ist politisch weil sie Men­schen über Sprache und Kultur hinweg zusammen bringt und trotzdem den Kontext, aus dem sie ent­sprungen ist, kommunizieren kann. Musik ist kaum aus dem Alltag wegzudenken. Der Arbeit einiger Künstler_innen wird aber eine zusätzliche politische Ebene oder ein Narrativ erst von Außen zugemessen. Rapper_innen wie Cakes da Killa, z. B. jenes des »struggling gay Rapper« umgehangen. Wieso ist das so? Cakes ist ja erfolgreich und es gibt keinen Anlass zu glauben, er würde mit sich selbst kämpfen. Inner­halb der politischen Bewertung von Musik finden sich also manchmal konservative Klischees und Reproduktionen. Es wäre an der Zeit nicht ständig nur die politische Ebene queerer, vermeintlich mar­ginalisierter Szenen zu bewerten, sondern jene, die dem gegenüber stehen, und damit eventuell sogar die Mehrheitsgesellschaft darstellen. Warum analysiert niemand z. B. das Mainstream-Formatradio und hängt den Künstler_innen dort (wenn nötig) das Pen­dant-Narrativ vom »struggling gay Rapper« um. Andreas Gabalier als »rich heterosexual Singer« – wobei »rich« ja wieder mehr Wahrheitsgehalt hätte, als das »struggling« im oberen Beispiel.” 

Marlene Engel – alias Bürgerkurator – ist eine in Wien lebende Musikkuratorin (u. a. Hyperreality), Kulturmanage­rin und Aktivistin. http://volksstimme.at/index.php/blog/item/269-warum-ist-musik-politisch.html?fbclid=IwAR0cscnXodqkw5ta76iB-tD9x_X730S11TwWXkBPFMP5YQ776VLsyHpDd8o

Musik
Julie Ruin
Album (aka Bikini Kill, Kathleen Hanna, Le Tigre) https://www.youtube.com/watch?v=Uj0QAlvUjPA

Laurie Anderson – O Superman https://www.youtube.com/watch?v=Vkfpi2H8tOE

Chicks on Speed – We don’t play guitars https://www.youtube.com/watch?v=sK9XQLSpFBA

Lizzo and Missy Elliot – Tempo https://www.youtube.com/watch?v=Srq1FqFPwj0

Delia Derbyshire – Falling  (1964)

Schapka – Squirten  https://www.youtube.com/watch?v=yzMd-0KxwEE

Luise Pop  https://www.luisepop.com https://www.youtube.com/watch?v=LtFukqClBlk

chra – abandoned house  https://www.youtube.com/watch?v=udaMVi6SeTw 

Mala Herba aka Zosia Holubowska -Wszystko marnosc https://youtu.be/hgXnwpc90Kk

Electric Indigo @ Funkhaus Berlin Arte https://www.youtube.com/watch?v=fVk2gO8tmhM

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outro radioshow on orange94.0

april edition of outro

on air friday april5th 2pm cet

https://o94.at/programm/sendung/id/1549588

2019 outro april playlist
Teresa Rotschopf – Thieves of the Sun
Teresa Rotschopf – Messiah
#Akkamiau/hithertoo – Krabat
#chra – RRRTIX live 20190301
Anna Bo – Sofia Train Station
#Fennesz – We trigger the Sun
#KTL – live at Big Ears Festival/Knoxville TN 20190323

THE BRVTALIST presents: Okkre x Egroj

The Brvtalist is pleased to present a video triptych from Okkre x Egroj. After meeting at last year’s Mutek Mexico, the Gijón-based sound designer and Mexican audio visual duo became inspired to collaborate on a series of experimental short videos which combined Okkre’s KBN RMX (Editions Mego) and the power visual work of Egroj.

http://thebrvtalist.com/okkrexegroj/?fbclid=IwAR0j6N7VYrKuWqBSTfu10lA14Iad3Th-YOpC7s1462MtzZ4ZL4rt0cj97HE